Das Projekt "Initiative Handwerk für Afrika e.V." mit Sitz in Neuss, wurde gegründet, um interessierten jungen Menschen in afrikanischen Ländern eine Ausbildung in handwerklichen Gewerken zu bieten. Wir wollen dazu beitragen, dass sich die Lebensbedingungen der Bevölkerung dort verbessern.

 

Die verbesserten Lebensbedingungen sind die Grundlage für die Beseitigung von Fluchtursachen. Unter Berücksichtigung von traditionellen Gewohnheiten wollen wir helfen, die Grundlagen des Handwerks zu vermitteln. Die Einrichtung von Werkstätten in den entsprechenden Regionen sollten dazu beitragen und sind ein erster Schritt. Diese werden nach einer mehrjährigen Festigungsphase den Teilnehmern und deren Dorfgemeinschaften in die Selbstverwaltung übergeben. 

 

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein seit vielen Jahrzehnten bewährtes Instrument zur Verbesserung der Lebensumstände. Dort wollen wir mit unseren Bemühungen ansetzen. Die Werkstätten wollen wir mit Geräten und Werkzeugen ausstatten, die in deutschen Firmen aus den unterschiedlichsten Gründen keine weitere Verwendung finden. Die voll funktionsfähigen Maschinen und Werkzeuge werden uns von unterstützenden Unternehmen zur Verfügung gestellt und nach einer Revision von uns in die entsprechenden Werkstätten verbracht. 

 

Dort sollen junge Menschen in den grundlegenden erforderlichen handwerklichen Fähigkeiten, zum Beispiel für den Hausbau, ausgebildet werden. Dabei sollten auch immer die landesüblichen und regionalen Traditionen und die handwerklichen Fähigkeiten der Menschen Berücksichtigung finden. 

...ich empfehle Rentnern aus Handwerk und Industrie sich möglichst bei uns zu engagieren, in dem sie eventuell einige Zeit in Afrika ihre Kenntnisse an junge Menschen weitergeben. 

Jean, Pütz, Wissenschaftsjournalist

Mitglied des Kuratoriums Handwerk für Afrika e.V.