Unsere Projektidee

 

Bildung und Ausbildung hängen in afrikanischen Ländern immer noch weitgehend von der wirtschaftlichen Situation der Familie ab. Gerade für die vielen jungen Menschen geht es immer noch darum, dass Überleben zu sichern, oft geht es dabei um die nackte Existenz. Eine qualifizierte Ausbildung bleibt für viele junge Leute ein Traum.

Dazu kommt, dass es in den meisten Staaten auf dem afrikanischen Kontinent keine geregelten Ausbildungen gibt, die nicht akademischer Natur sind. Langfristig sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, hier Abhilfe zu schaffen und mit der Schaffung einer innungsähnlichen Struktur den Ausbildungen die wir anbieten wollen, einen geregelten Wert zu geben.

Hierzu sollen Strukturen aus dem deutschen dualen Ausbildungssystem geschaffen werden, die an die dortigen Gegebenheiten angepasst werden, damit diese dort auch eine hohe Akzeptanz finden sowohl bei den Auszubildenden, aber auch bei Betrieben oder Kunden.

Das Handwerk hat goldenen Boden.

Das ist einer der bekanntesten Sätze über das Handwerk. Wir interpretieren das so, dass das Handwerk die Grundlage für jede Industrie und damit für die Wirtschaft ist.

Unsere Projektidee bezieht sich darauf, dass wir mit Hilfe von deutschen Handwerksbetrieben und anderen Firmen Lehrwerkstätten in afrikanischen Ländern aufbauen wollen. Die Betriebe spenden dazu nicht mehr benötigte Geräte, die wir hier einer Revision unterziehen lassen und die dann in die entsprechenden Lokalitäten verbracht werden.

In den Werkstätten werden Jugendliche und junge Erwachsene ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt nach dualen Ausbildungssystem in verschiedenen Gewerken. Die Gewerke sollen sein: Sanitärinstallation, Maurer, Zimmermann.

Die Ausbildung soll nicht nach ausschließlich deutschen Curriculum erfolgen, gleichwohl sind diese Lehrpläne die Basis für den zu vermittelnden Stoff. Die Ausbildungsinhalte sollen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden, unter Berücksichtigung von traditionellen Elementen und der Kultur des jeweiligen Landes.